Der Bezirksausschuss in Kückhoven hat am 12.07.2010 einstimmig beschlossen, dass die Stadtverwaltung Erkelenz beauftragt wird, in einem angemessenen Zeitabstand nach der Eröffnung des Nahversorgungszentrums Kückhoven in Zusammenarbeit mit dem Straßenbaulastträger die verkehrliche Zusatzbelastung auf der Katzemer Strasse zu messen. Diese Messungen sollen über einen längeren Zeitraum erfolgen und zu repräsentativen Ergebnissen führen. Die Ergebnisse sollen anschließend dem BZA Kückhoven zur weiteren Beratung vorgestellt.
Zur Begründung führte Ratsherr Dieter Spalink aus, dass mit der Errichtung des Nahversorgungszentrums (NVZ) am Nordwestrand von Kückhoven und der Ergänzung der Nebenanlagen durch einen Gehweg die Katzemer Straße deutlich den Charakter einer geschlossenen Ortslage bis nahezu an die L 19 erhalte. Mit dem neuen NVZ werde der Charakter der Ortseinfahrt Kückhoven - wie Kückhoven insgesamt - infrastrukturell aufgewertet. Es bleibe zukünftigen Planungsüberlegungen bzw. -initiativen vorbehalten, inwieweit dieses neue Nahverkehrszentrum auch als Kern einer neuen städtebaulichen Entwicklung von Kückhoven zu betrachten sei. Dieses neue Zentrum werde aller Voraussicht nach die derzeitige verkehrliche Situation auf der Katzemer Straße beeinflussen. Die Kunden des NVZ kämen in erster Linie entweder über die L 19 aus den Richtungen Erkelenz (Mitte), Holzweiler, Bellinghoven oder über die K 33 (Katzemer Straße) aus Katzem, Lövenich, Kückhoven oder Immerath (neu). Gerade Letztere würden auch wieder über die Katzemer Straße zurückfahren. Dies könne - insbesondere zu den Hauptverkaufszeiten - zu Beeinträchtigungen oder Gefährdungen der Anwohner der Katzemer Straße, aber auch der Grundschüler der Kückhovener Grundschule führen.
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